Markt
Neubrunn

16. Apr. 2026

Maßnahmenplan nach Trinkwasserverordnung; Information

Bezüglich der Wasserversorgung existiert für Versorgungsunterbrechungen ein Maßnahmenplan nach Trinkwasserverordnung, der die einzuleitenden Schritte vorgibt.

Dieser sieht eine Information spezieller von der Unterbrechung betroffener Einrichtungen und Betriebe, der Feuerwehr, des Gesundheitsamts sowie der Bevölkerung über vorgegebene Informationswege wie Presse, Homepage und App, vor.

Der Markt Neubrunn ist bestrebt, die Bevölkerung jeweils schnellstmöglich zu informieren, sobald relevante Ereignisse auftreten. Am Einfachsten und Schnellsten erhalten Bürgerinnen und Bürger Informationen über die Neubrunn-App oder die Homepage. Wir empfehlen daher, diese Kanäle regelmäßig zu nutzen, um sich selbst aktiv über aktuelle Entwicklungen zu informieren.

Bei Versorgungsstörungen geht eine sehr große Anzahl von Anrufen bei Bürgermeister, Bauhof und Verwaltung ein. Dies führt dazu, dass wichtige Kapazitäten gebunden werden, die für die Analyse und Behebung des Schadens dringend benötigt werden. Wir bitten daher ausdrücklich darum, von telefonischen Einzelanfragen abzusehen und stattdessen die offiziellen Kommunikationswege, insbesondere die Homepage, das Radio und die Neubrunn-App, zu nutzen. Dort werden alle verfügbaren und gesicherten Informationen zeitnah veröffentlicht.

Bei Versorgungsunterbrechungen in der Wasserversorgung folgt die Gemeinde einem klar strukturierten Ablauf, der sich an den Vorgaben der Trinkwasserverordnung orientiert und darauf abzielt, die Versorgung schnellstmöglich wiederherzustellen

Sobald eine Störung bekannt wird, erfolgt zunächst eine technische und organisatorische Ersteinschätzung. Dabei wird geprüft:

  • Liegt tatsächlich eine Versorgungsunterbrechung oder ein Druckabfall vor?
  • Welche Bereiche sind betroffen?
  • Handelt es sich um ein lokales oder größeres Schadensereignis?

Parallel dazu werden interne Abläufe aktiviert und, falls erforderlich, externe Stellen wie Fachfirmen eingebunden.

Im nächsten Schritt wird der konkrete Schaden lokalisiert. Dies kann je nach Ursache unterschiedlich aufwendig sein:

  • Sichtbare Schäden (z. B. Rohrbruch an der Oberfläche) sind schneller feststellbar
  • Verdeckte Schäden im Leitungsnetz erfordern unter Umständen aufwendige Ortung (z. B. durch Druckmessungen, Netzabschnitte sperren, Lecksuche)

Gerade diese Phase kann zeitlich schwer kalkulierbar sein und ist oft entscheidend für die Gesamtdauer der Störung.

Nach der Lokalisierung beginnt die Reparatur des Schadens:

  • Freilegen der betroffenen Leitung
  • Austausch oder Reparatur beschädigter Leitungsabschnitte
  • Spülung und Wiederinbetriebnahme des Netzes

Je nach Schadensausmaß, Witterung, Zugänglichkeit und Materialverfügbarkeit kann dieser Schritt unterschiedlich lange dauern.

Eine besondere Schwierigkeit besteht darin, die Dauer der Unterbrechung realistisch einzuschätzen.
Zu Beginn eines Ereignisses ist häufig noch nicht absehbar:

  • wie komplex der Schaden tatsächlich ist
  • ob weitere Schäden entdeckt werden
  • wie lange Reparatur und Wiederherstellung dauern

Daher können Zeitangaben oft erst im Verlauf der Arbeiten konkretisiert werden.

Sobald gesicherte Informationen vorliegen, informiert die Gemeinde über ihre Kanäle. Es werden nur belastbare Informationen veröffentlicht, um Fehlinformationen zu vermeiden.

Ob konkret bei einem Schadensereignis Trinkwasser über eine Containerlösung zur Verfügung gestellt wird, hängt vom Fortgang der Schadensreparatur ab.

Grundsätzlich erfolgt der Hinweis, dass Haushalte eigenständig für Notfälle und Krisensituationen vorsorgen sollten und müssen. Dazu zählen zum Beispiel Trinkwasservorräte, haltbare Lebensmittel und wichtige Notfallinformationen. Leitfäden zum Thema Bevölkerungsschutz, Eigenvorsorge und Verhalten in Krisensituationen finden Sie unter anderem auf folgenden Seiten:

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK): https://www.bbk.bund.de

Bayern.de – Bevölkerungsschutz: https://www.stmi.bayern.de/sicherheit/bevoelkerungsschutz

Die Sicherheit und Vorsorge für Krisensituationen ist eine gemeinsame Aufgabe von Staat, Kommunen, aber auch jedem Einzelnen. Ob Unwetter, Stromausfälle oder andere außergewöhnliche Ereignisse, eine gute Vorbereitung hilft, im Ernstfall richtig zu handeln.

Die Gemeinde empfiehlt daher allen Bürgerinnen und Bürgern, sich frühzeitig zu informieren und individuell vorzusorgen. Dazu gehören beispielsweise:

  • das Anlegen eines Notvorrats,
  • das Bereithalten wichtiger Dokumente,
  • sowie das Wissen über Warnsignale und Verhaltensregeln.

Sie haben Fragen oder Anregungen?

Dann kontaktieren Sie uns einfach jederzeit unter folgenden Kontaktmöglichkeiten: